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Neuigkeiten
04.03.2013, 18:20 Uhr
Menschen müssen im Alter von ihrer Rente leben können.
Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen in der Alterssicherung fordert der stellvertretende Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Rainer Hajek aus Friesland würdige Arbeitsbedingungen, den Mindestlohn und eine Neuausrichtung der Rentenberechnung.
Hajek, zugleich Vorsitzender der Senioren-Union in Niedersachsen plädiert dabei für einen Mindestlohn und eine Wiedereinführung des Prinzips der Rente nach Mindestentgeltpunkten.
„Wir sollten sicherstellen, dass Erwerbsleistung auskömmlich entlohnt wird und Menschen im Alter von ihrer Rente auch leben können und nicht der Sozialhilfe anheimfallen.
„Wichtigstes Ziel unserer Sozialpolitik der kommenden Jahre muss die Verhinderung von massenhafter Altersarmut sein“, so Hajek.
Aktuell sind nach Angaben des Seniorenvertreters zwar nur zwei Prozent aller über 65-Jährigen auf Grundsicherung im Alter angewiesen. Aber die Arbeitswelt und die Erwerbsbiographien haben sich rasant geändert.
Hajek sorgt sich dabei vor allem um die fleißigen Geringverdienerinnen und Geringverdiener.
„Ihre Arbeit hat nur dann Würde, wenn sie einen würdigen, das heißt auch: abgesicherten, Lebensabend ermöglicht.“
Einen Lösungsansatz sieht er in der Wiedereinführung des Prinzips der Rente nach Mindestentgeltpunkten.
Dabei werden die Rentenansprüche von besonders langjährig Beschäftigten aufgewertet wenn sie weit unterdurchschnittlich verdient haben.
„Für uns gilt: Wer ein Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen bzw. Angehörige gepflegt hat, muss im Alter mehr haben als diejenigen, die dies nicht geleistet haben“, so Hajek.